Was der Stimme gut tut…

Bestimmt haben Sie die Situation auch schon einmal erlebt: Sie haben einen wichtigen Auftritt, halten einen Vortrag, möchten in einem Meeting das Wort ergreifen oder befinden sich in einer Gesprächsrunde mit Freunden – und plötzlich versagt Ihre Stimme? Vermutlich werden Sie sich räuspern, um wieder zu Stimme zu kommen? Doch das ist absolut schädlich.

Wenn Räuspern nicht hilft, was dann? Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Ja, wie entsteht Stimme überhaupt?

Wie entsteht Stimme?

Unsere Stimme entsteht durch das Zusammenspiel von Stimmbändern, Kehlkopf, Lunge und Resonanzräumen (zum Beispiel Mundhöhle, Rachenraum). Atmen wir aus, versetzt der dabei entstehende Luftstrom die Stimmlippen, die sich im Kehlkopf-Inneren befinden, in Schwingung. Es entsteht ein Ton.

Tonhöhe und Tonlage hängen von der individuellen Länge und Dicke der Stimmbänder ab – je kürzer und schmaler diese sind, desto höher die Stimme. Je länger und dicker, desto tiefer. Zusätzlich bestimmen auch die Resonanzräume und der Feuchtigkeitsgehalt von Mund und Rachen den Klang der Stimme.

Das mag Ihre Stimme gar nicht

Häufig machen wir in Situationen, in denen unsere Stimme versagt, durch intuitives Räuspern das Ganze sogar noch schlimmer. Auch starkes Husten oder lautes Flüstern belastet die Stimmbänder noch mehr, als dass es bei Stimmproblemen Linderung bringen würde.

Versuchen Sie nicht, einen hohen Geräuschpegel mit Ihrer Stimme zu übertönen. Dies überlastet die Stimmbänder; dies kann im schlimmsten Fall zu einer Entzündung führen, die chronische Stimmprobleme verursachen kann.

Das tut Ihrer Stimme gut

Professionelle Sänger und Vielsprecher wie Schauspieler oder Radio-Moderatoren haben natürlich alle ihre ganz eigenen Tricks, um die Stimme geschmeidig und wohlklingend zu halten. Doch auch Sie können mit ein paar einfachen Tipps für eine gute Stimmhygiene sorgen:

  • Damit die Stimme geschmeidig klingt, sollten Sie Ihren Mund-Rachen-Halsraum ausreichend befeuchten. Greifen Sie zu stillem Wasser und lauwarmen Getränken, besonders geeignet ist Salbeitee, der von vielen Profis auch gerne zum Gurgeln eingesetzt wird.
  • Zusätzlich hilft es, die Raumluft zu befeuchten – ein Schälchen Wasser auf der Heizung reicht meist schon aus. Was Sie noch tun können für ein günstiges Raumklima erfahren Sie hier.
  • Wenn Sie häufig unter einem trockenen Rachenraum leiden, bringen z.B. GeloRevoice® Halstabletten lang anhaltende Feuchtigkeit und eine geschmeidige Stimme.
  • Wärmen Sie Ihre Stimme immer auf, bevor Sie einer Belastung (Singen, Vortrag, längeres Telefonat) ausgesetzt ist. Das Aufwärmen geht ganz einfach: Gähnen Sie ein paar Mal hintereinander herzhaft, summen Sie eine Weile in bequemer Lage.
  • Der Klang Ihrer Stimme wird auch durch Ihre Körperhaltung beeinflusst. Je aufrechter diese ist, umso besser klingt Ihre Stimme.

Wie Sie gerade in der Erkältungszeit gesund und stimmlich fit bleiben, habe ich Ihnen hier in einer Übersicht zusammen gestellt.

In diesem Sinne: Bleiben Sie gut bei Stimme!

 

27. März 2015
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